Der Förderverein Martin Luther e.V., vor mehr als zehn Jahren unter der Leitung von Dr. Gerhard Kosfeld und anderer verdienter Falkensteiner Gemeindemitgliedern gegründet, hat für unsere evangelische Martin-Luther Gemeinde eine zentrale Bedeutung.

Seit Gründung bis Ende 2019 kommt der Förderverein zu 50 % für die Personalkosten unserer Pfarrstelle auf. Die anderen 50 % werden von unserer Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), getragen. Ohne diese Ko-Finanzierung durch den Förderverein hätte uns in Falkenstein aufgrund der zu geringen Gemeindegröße bereits im Jahre 2007 nur noch eine halbe Pfarrstelle zugestanden. Im Ergebnis wäre dies das Ende einer eigenständigen Pfarrstelle in Falkenstein gewesen.

Ab 2020 sollen die Kosten der Pfarrstelle aus den Zinserträgen eines gemeindeeigenen Grundstückverkaufes in der Gartenstraße bestritten werden, in der Hoffnung, dass das Zinsniveau das noch lange zulässt. Der Kapitalstock kann nicht angegriffen werden, da der Veräußerungserlös in unsere Falkensteiner Kirchenstiftung eingebracht wurde. Stiftungs- und Kirchenrecht verbieten hier eine Inanspruchnahme.

Neben der Pfarrstelle finanziert der Förderverein aber bereits seit einigen Jahren die FSJ-Stelle der Gemeinde und eine Reihe von Einzelprojekten. Um das Gemeindeleben in Zeiten knapper Kirchenmittel auch in Zukunft attraktiv zu gestalten, sind Gemeinden immer mehr auf die zusätzliche Finanzierung vom Projekten und Maßnahmen angewiesen.

Hier nur einige unserer Förderprojekte in der Gemeinde, die wir aus Spendenmitteln des Fördervereins schon bisher, und zukünftig noch in größerem Ausmaße, finanzieren:

  • - 2 FSJ - Stellen, eine davon ganz überwiegend auch im diakonischen Dienst in der Gemeinde (etwa im Begleitdienst für ältere Mitbürger)
  • - anteilige Finanzierung einer Jugendpädagogin
  • - Aufstockung des Stundenbudgets unserer Mitarbeiterin im Pfarrbüro für ausgedehntere Öffnungszeiten und besseren Service für die Gemeindemitglieder
  • - Veranstaltungen unseres gemeindeeigenen „Falkensteiner Dialogs“
  • - notwendige Immobilienthemen (etwa Außengelände Pfarrhaus, etc.)

 

 

 

 
 
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