1521

 

begegnet Ritter Hartmut XII von Kronberg, genannt „Der Reformator“, (1488 – 1549) Martin Luther, wo er dessen mutiges Auftreten vor dem Reichstag zu Worms erlebte, und seine bereits 1520 erschienene Schrift "An den christlichen Adel deutscher Nation, von des christlichen Standes Besserung" gelesen hatte.

1522  

In Folge dieses Treffens verschreibt er sich ganz der Reformation und gibt Kronberg eine neue Kirchenordnung. Damit wird er zum Gründer der evangelischen Gemeinde seiner Stadt.

1546 - 47  

"Schmalkaldischer Krieg", der von den protestantischen Fürsten verloren wird. Der Kaiser erläßt darauf im Jahre...

1548  

… das "Augsburger Interim", das den Protestanten nur einen Teil der neuen Lehre zugesteht.

1555  

kommt es zum "Augsburger Religionsfrieden", dessen Hauptinhalt in dem Satz gipfelte: "Das Bekenntnis der Untertanen richtet sich nach dem des Gebieters".

1564  

Erster Bau eines evangelischen Pfarrhauses in Falkenstein. Die dann dort lebenden Pfarrer wechseln in schneller Folge, wohl auch, weil die Stelle infolge Streitigkeiten zwischen den beiden Herrscherfamilien und daraus resultierender nicht geleisteter Kirchenabgaben seitens der Staffels sehr schlecht dotiert ist.

1618 - 48  

Im Dreißigjährigen Krieg intensive Versuche des Mainzer Erzbischofs Johann Schweikart, den Staffels bei der Rekatholisierung Falkensteins zu helfen.

1678/79  

verkaufen die Ganerben von Staffel und Kronberg ihr Lehen an den fränkischen (kath.) Freiherrn Johann Adolf Karl von Bettendorff, dessen Mutter eine geborene von Kronberg war. Als Kurmainzer Geheimer Rat versuchen er und sein ihm nachfolgender Sohn, Falkenstein völlig zu katholisieren. Außerdem wird der evangelischen Bevölkerung jede Mitbenutzung der (kath.) Kirche verboten sowie dem Kronberger evang. Pfarrer unter Androhung hoher Strafe jede Amtshandlung in Falkenstein untersagt.

Lesen Sie bitte hier weiter über die Entwicklung ab dem 18. Jahrhundert...